Die Stadt am Wasser

Straße der Traumschiffe – Der Nord-Ostsee-Kanal

Es sind nicht nur die Schiffe wie kleine Segler, große Yachten, Frachter und Container, Kreuzfahrer und Luxusliner, die ihn so interessant machen. Der Nord-Ostsee-Kanal als die meist befahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt hat auf seinen fast 100 Kilometern von Brunsbüttel nach Kiel mehr erlebenswerte Attraktionen zu bieten denn je.

Spaziergänger, Walker, Jogger und Radfahrer lieben seine Kanalseitenwege, auf denen es sich vorzüglich Seite an Seite mit der internationalen Schifffahrt erholen lässt. Imposante Brückenbauten gewähren herrliche Ausblicke über die weite Kanalregion.

Alle Passagendaten der Traumschiffe und Kreuzfahrtschiffe gibt es hier.

Bilder: www.tinok.de
Fotograf: Rüdiger Plank (Aida Cara)

100 Jahre Hochbrücke

100 Jahre Rendsburger Eisenbahnhochbrücke mit Schwebefähre Rendsburg: ein historisches Ereignis, das eine besondere Würdigung verdiente.

Das gigantische Ingenieurbauwerk, 1910/11 begonnen und am 1. Oktober 1913 dem Verkehr übergeben, überspannt in 42 m Höhe als längste Eisenbahnbrücke Deutschlands den Nord-Ostsee-Kanal. Die Hochbrücke ist damit zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt Rendsburg geworden und als technisches Denkmal identitätsstiftend und prägend für die ganze Region. Als Verbindungsglied der Eisenbahnlinie vom dänischen Fredericia über Flensburg und Neumünster nach Hamburg hat sie eine wichtige Funktion: Sie ist in der Nord-Süd-Achse des europäischen Bahnverkehrs das Nadelöhr für den Skandinavienverkehr, der seit dem Bau der Brücke über den Großen Belt in Dänemark 1998 der Bahnverkehr deutlich zugenommen hat.

Die unter der Rendsburger Hochbrücke angebrachte Schwebefähre, am 2. Dezember des gleichen Jahres 1913 in Betrieb genommen, dient als „bewegliche Brücke“ für den täglichen Fußgänger- und Fahrzeugverkehr zwischen der Stadt Rendsburg und der Gemeinde Osterrönfeld. Beide Konstruktionen, Hochbrücke und Schwebefähre, stehen seit 1988 unter Denkmalschutz. Als Kreuzungspunkt dreier Verkehrswege, nämlich einer künstlichen Wasserstraße, einer Eisenbahnlinie und einer Schwebefähre, über die eine Landstraße führt, gelten sie als weltweit einzigartig.

Geschichte der Eider

Der längste Fluss in Schleswig-Holstein, die Eider (keltisch Edigora, lat. Eidora), wurde in seiner Osthälfte schon im 18. Jahrhundert zum Bau des Schleswig – Holsteinischen – Kanals genutzt und wird heute zu einem großen Teil vom Nord-Ostsee-Kanal aufgenommen. Erst kurz vor Rendsburg trennt sich die Obereider vom Kanal und bildet einen breiten See, an dem schon 1895 eine Werft entstand, die auch heute noch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region ist. An der ehemaligen Rendsburger Altstadtinsel endet die Eider im Obereidersee. Hier, wo einst der Rendsburger Hafen den Güterumschlag gewährleistete legen heute noch  Fahrgastschiffe an und eine Uferpromenade ziert den Stadtrand. Von hier aus hat man einen unvergleichlichen Blick auf das Panorama der Altstadt mit der ehrwürdigen St. Marien Kirche und dem kleinteiligen Häusergewirr.  Gleich daneben lädt eine moderne Marina Sportbootfahrer zum Übernachten und bummeln ein.

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